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ARALSEE
Eine
der eindrucksvollsten Geschichten
über die Katastrophen des Aralsees
ist , dass es kein Zufall war. Die
sowjetischen Werktätigen verteilten
fatal die Flüsse, die den Aralsee
ernähern, Bewässerung
der Baumwollfelder, wobei sie erwarteten,
dass der See verdunstet. Sie wollten
auch Mittelasien über einen
grossen Kanal aus Sibirien Wasser
leiten. Ohne Wasservorräte
im Aralsee nachzufüllen, verbreitete
man die Baumwollproduktion noch
weiter. Der 4. grösste See
in der Welt verstiess gegen Klima
und Umwelt der Region und verursachte
unerklärbare Leiden den hiesigen
Einwohnern. Der Aralsee, oder schon
2 Seen, seit dem sich der See 1987
in 2 Teilen teilte, schuff er die
Grenzen zwischen Westusbekistan
und Südkasachstan. In den letzten
30 Jahren ist der Wasserspiegel
auf 18 Meter gesunken, und die Küsten
haben sich auf 12 km zurück
gezogen. Der Wasserumfang aus den
Flüssen Amudarya und Syrdarya
geht von Jahr zu Jahr zurück.
Heutzutage ist der Wasserumfang
de r
mundenden Flüsse 8,3 km 3,
wobei allein Amudarya gab vor 30
Jahren 50 km3. Also der Wasserspiegel
ist seitdem 5 mal zurück gegangen.
Die warmen und feuchten Luftmassen
über dem Aralsee bildeten ein
Naturhindernis den Luftmassen aus
Russland und Kasachstan. Dieses
so genanntes Hindernis ist zerstört
und jetzt kommt der kalte Luftstrom
nach Zentralasien. Das kann plötzlichen
Hagel und Regen verursachen. Im
Hochsommer werden sonneliebende
Pflanzen beschädigt. Die Verschlechterung
der Umwelt auf dem Aralsee beeinflusst
die Gesundheit und die Geburtenzahl
der Einwohner. Die ökologische
Situation auf dem Aralsee brachte
der ursprünglichen Natur unabwendbare
Schäden. Die Pflanzen und Tiere
dieser Region sind selten geworden,
und manche von denen sind ausgestorben.
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