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Usbekistan
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Bräuche und Traditionen

Die Usbeken haben ein außergewöhnlich reiches Kulturerbe durch das Zusammenspiel jahrhundertalter und moderner Zivilisation. Die Plätze wie Choresm, Chach, Sogd, Ustrushan und Margian werden als historisch betrachtet. Wenn auch die meisten Usbeken Moslems sind, achten sie die vielen anderen Religionen wie Buddhismus, Christentum und Judentum. Heute wird der Islam als Glaube der Usbeken, Kasachen, Turkmen und Tadjiken angesehen.

Gastfreundschaft – ein Teil der usbekischen Kultur
Die beste Tradition von Usbekistan ist die Gastfreundschaft. Jeder, unbeachtet seiner Stellung wird immer behandelt, als sei er von Gott gesandt worden. Auch die Armen versuchen immer die Reisenden, mit was auch immer sie anbieten können, zu versorgen, und sie bitten als Bezahlung für ihre Gastfreundschaft nur, dass der Reisende ihnen seine Geschichten anvertraut. Neugier ist eine andere Eigenart der Usbeken. Sie mögen die Kommunikation mit anderen und den Dialog unter sich. Sie treffen gerne Menschen und sie hoffen, dass dadurch dass sie ihre Gäste herzlich behandeln, diese Geste auch erwidert wird.
Die Tage der Karawanen sind Geschichte, aber die zentralasiatische Kunst der Gastfreundschaft und der alten Bräuche um den Tisch sind noch sehr lebendig. In den letzten 100 Jahren wurden viele europäische Zutaten zu der usbekischen Landesküche gegeben, dennoch werden die Traditionen, die sich in den hektischen Tagen der Großen Seidenstraße herausgebildet haben, immer noch gepflegt und schaffen Bindungen und schmieden Freundschaften, gerade durch kulinarische Anlässe.

Die Teezeremonie
Usbekistan ist berühmt für seine „Choyhona”, seine Teehäuser, wo die Männer zusammenkommen und ihre Zeit bei einer Tasse Tee mit Schwätzchen und Späßen verbringen. Es ist Teil der Kultur, dass die Frauen für das Haus und das Kochen zu Hause Verantwortung tragen. Die usbekischen Männer können auch gut kochen und die Teestube ist der Ort, wo sie zusammenkommen und Plow (Reis mit Fleisch und Gemüse) oder Kazan Kabob (gebratenes Fleisch mit Kartoffeln) kochen.
Tee wird aus einer Keramik-Kanne in kleinen Teeschalen, der „Pjala“ gereicht.
Die edle Flüssigkeit wird in eine saubere “Pjala” des Gastgebers gegossen und dann wieder zurück in die Teekanne, dies wird dreimal wiederholt. Zum vierten Mal wird dem Gast eine halbvolle „Pjala“ angeboten. Der Tee kann so schnell abkühlen und sofort zum Durstlöschen getrunken werden. Eine Teeschale bis zum Rand zu füllen, geht gegen alle Sitten der Gastfreundschaft und des guten Anstands. Der Tee wird mit hausgemachter Marmelade oder Honig gereicht, die so als Süßer dienen.