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Taschkent
Taschkent
(über 2 Mio. Ew.) liegt 60
km östlich des Syr Darja in
einer vom Tschirtschik bewässerten
Oase in den Ausläufern des
Tienschan, 455 m ü. NN. Flächenausdehnung
220 km2. Hauptstadt Usbekistans,
größte Stadt Mittelasiens,
das bedeutendste Wirtschafts-, Wissenschfis-
und Kulturzentrum von Mittelasien.
Taschkent war eigentlich schon immer
- dank seiner bevorzugten Lage an
der Grenze zwischen dem Lebensraum
der Nomadenvölker und dem der
seßhaften Bewohner - mit der
wichtigste Handelsplatz in
Mittelasien. Aber erst nach der
weltweiten industriellen Revolu¬tion
wurde auch in Taschkent die Industrie
zum Motor für die Umgestaltung
der Stadt, die heute über die
Schiene und auf dem Luftwege mit
allen wichtigen Wirtschafts- und
Handelszentren der Sowjetunion verbunden
ist. Im Vordergrund steht der Maschinenbau(etwa
50 %: u. a. Bagger, Textil- und
Baumwollpflückmaschinen), gefolgt
von der Leichtin¬dustrie (Stoffe,
Lederwaren), der Nahrungsmittel-,
der chemischen und der Elektroindu¬strie.
Die zum Auf- und Ausbau der Stadt
erforderliche elektrische Energie
erhält Taschkent über
das weitmaschige Verbundnetz oder
auch unmittelbar aus eigenen Wärmekraft¬(Buchara-Methan)
und Wasserkraftwerken (Tschirtschik-Kaskade).
Bereits im Jahre 1920 bekam Taschkent
- als erste Stadt in Mittelasien
- seine eigene Universität.
Heute befinden sich hier über
30 Forschungsinstitute (auch der
Akademie der Wissenschaften), 18
Hochschulen, mehr als 30 Fachschulen,
200 Bibliotheken und eine ganze
Reihe hochinteressanter Museen.
Aber auch als Kulturzentrum genießt
Taschkent -nicht nur in Mittelasien,
sondern in der ganzen Sowjetunion
- einen guten Ruf: Es besitzt neun
Theater, eine Philharmonie, zwei
Konzertsäle, ein Filmstudio,
ein Fernsehzentrum sowie einen Zoo
und im Kreuzungspunkt alter Krawanenstraßen
einen Zirkus, dessen äußere
Form dem Bild einer aufbrechenden
Baumwollkapsel ähnelt.
• Medrese Kukeldasch
wurde im 16 Jh. errichtet.Mit indischen
Bauarbeitern baute der grausame
und maechtige Wesir Kukeldasch 38
Wohnzellen, nur zwei Meter lang
und breit. Sie hatten keine Moebel
und in einer lebten zwei bis drei
Schueler
• Medrese Barak Chan
wurde in den ersten Haelfte des
16. JH. vom Kokander Chan Barak,
aus dem Geschlecht der Schaibaniden,
errichtet. Heute hat hier die geistliche
Verwaltung der Moslems von Mittelasien
und Kasachstan ihren Sitz.•
Museum fuer angewandten Kunst.Alle
Gattungen der nationalen angewandten
Kunst sind hier vertreten: Schmuekstuecke
fuer Frauen, dekorative Teppiche,
Goldstickereien, Gewebe, kunstfolle
Stickereien, Metallkunst, Keramik,
Porzellan, Musikinstrumente, sowie
Geschenkartikel.
• Navoiy Opern-
und Balettheater. Das im 1947 von
Schusev, dem Erbauer des Leninmausoleums,
errichtete Theater ist im typischen
Baustil der Stalinzeit errichtet
worden. Aussen mischt sich Neoklassik
mit Elementen mittelasiatischer
Architektur.
• Amir Temur Platz
– Zentralpark mit dem Amir-Temur-Denkmal
in der Mitte.
• Museum fuer bildende
Kunst – dieses Museum
wurde 1928 auf der Grundlage einer
privaten Sammlung gegruendet, ist
heute eine Schatzkammer von Werken
der vorrevolutionaeren russischen
Kunst des 15.-20. Jh. (einschliesslich
Ikonen aus der Nowgoroder Schule)
sowie von sowjetischen, aber auch
westeuropaeischen Gemaelden.
• Denkmal zur Erinnerung
an das Erdbeben –
dieses Denkmal wurde nach der starkten
Erdbebeb am April 1967 errichtet.
Nach diesem Erdbeben wurde die Stadt
mit der Hilfe den ganzen Bevoelkerung
voellig umgebaut.
• Mustakillik Platz-
frueher als so gennante “Roten
Platz” bekannt, jetzt traegt
neuen Name der Unabhaengigkeit.
Der Platz befindet sich im Stadtzentrum.
• Platz von Voelkerfreindschaft
- Am Eingang des Olatyes, vor dem
Palast der Völkerfreundschaft,
wurde ein Denkmal für den Taschkenter
Schmied Shachmed Schachmachmudov
und seine Frau Bahri errichtet.
Das Ehepaar hatte während des
2. Weltkrieges 15 verweiste Kinder
adoptiert.
• Metro begonnen
wurde mit dem Bau 1972, der erste
Zug rollte 5 Jahre spaeter eine
zwoelf km lange Strecke entlang.
Bis heute gehen die Planungen fuer
den Ausbau weiter. Die Metro wurde
erdbebensicher gebaut.
• Amir Temur Museum
– das ist neugebautes
Museum mit sehr interessante Ausstellung
von archeologischen Funden, befindet
sich unweit vom Fussgaengerzone.
Das Gebaeude hat prachtvolle blaue
Kuppel und reich verzierte Innenraeume.
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